Varikose

Venenerkrankungen sind in Deutschland sehr häufig. Geschätzt wird die Zahl der Deutschen mit chronischen Venenerkrankungen auf über 10 Millionen, so dass man mit Recht von einer Volkskrankheit sprechen kann. Leichte Venenveränderungen finden sich bereits bei 50% der Bevölkerung. Dabei spielen nicht nur kosmetische Aspekte eine Rolle, denn unbehandelte Krampfadern können zu schweren Hautveränderungen bis zu einem offenen Bein (Ulcus cruris) führen und erhöhen das Risiko für oberflächliche und tiefe Beinvenenthrombosen. Erste Anzeichen sind Schwere- und Spannungsgefühle sowie eine verstärkte Schwellneigung der Beine.

Zur Verhinderung einer Verschlimmerung der Erkrankung sollte eine fundierte medizinische Abklärung erfolgen. Dies ist heute durch nichtblutige Funktionsmessungen und Ultraschalluntersuchungen (farbkodierte Duplexsonographie) möglich.

Eine weitere gezielte Therapie kann abhängig vom Ergebnis der Untersuchungen eingeleitet werden, dabei stehen die Kompressionstherapie, Sklerosierungstherapie und operative Versorgung im Vordergrund.